Warum gute Ideen steckenbleiben

In vielen Organisationen gibt es kluge Strategien, engagierte Menschen und klare Ziele. Und trotzdem verlieren Vorhaben an Fahrt. Transformationen versanden. Energie verpufft.

Zwischen Entschluss und Umsetzung entsteht eine Lücke – und genau dort bleibt der Fortschritt stecken.

Warum? Weil Aktivierung fehlt.

1. Die Lücke zwischen Strategie und Umsetzung – ein bekanntes Muster

Der sogenannte Strategy Implementation Gap ist gut dokumentiert:

  • Nur 52 % der strategischen Initiativen werden erfolgreich umgesetzt. (Harvard Business Review)

  • Rund 70 % aller Transformationsprogramme scheitern laut McKinsey – nicht wegen der Strategie, sondern wegen mangelnder Umsetzungskraft.

  • 95 % der Mitarbeitenden kennen die Strategie ihrer Organisation nicht oder fühlen sich nicht ausreichend eingebunden. (Gallup)

All diese Studien zeigen denselben Kern: Wissen reicht nicht. Planung reicht nicht. Kommunikation reicht nicht.

Was fehlt, ist die Fähigkeit, Vorhaben in Bewegung zu bringen - die Aktivierung.

2. Aus meiner Erfahrung: Warum Aktivierung wirkt

30 Jahre Arbeit in Kommunikation, Transformation und Organisationsentwicklung haben mir eines deutlich gemacht:

Fortschritt scheitert selten an fehlendem Wissen oder fehlenden Zielen – sondern an fehlender Aktivierung.

Ich habe Organisationen begleitet, in denen:

  • Teams fachlich brillant waren, aber durch unklare Botschaften blockiert wurden.

  • IT-Bereiche grossartige Lösungen entwickelten, ohne dass ihr Nutzen verstanden wurde.

  • Führung sorgfältig plante, dennoch nicht ins Umsetzen kam, weil der entscheidende Impuls fehlte.

Je komplexer Unternehmen sind, desto entscheidender wird: Veränderung braucht Bedeutung, Klarheit, Energie und Resonanz.

BUSINESS ACTIVATION setzt genau hier an – nicht als theoretisches Modell, sondern als gewachsene Praxis. Entstanden aus jahrelanger Arbeit an Strategieprozessen, Change-Programmen, IT-Transformationen, Kulturentwicklung und Leadership-Themen.

Was ich heute sicher weiss:

Business Activation ist keine Theorie. Sie ist eine Kompetenz. Eine Fähigkeit, die entscheidet, ob eine Idee steckenbleibt – oder tatsächlich Wirkung entfaltet.

3. Warum Organisationen Aktivierung brauchen

Viele Organisationen arbeiten in einem Modus hoher Aktivität, aber geringer Wirksamkeit:

·       Es wird viel kommuniziert, doch wenig wird klar.

·       Es gibt zahlreiche Initiativen, aber kaum Momentum.

·       Ziele sind formuliert, doch ihre Bedeutung bleibt abstrakt.

·       Die Erwartungen sind hoch, jedoch ohne Resonanz.

Das Problem ist selten Motivation. Das Problem ist fehlende Übersetzung: von Idee zu Bedeutung, von Bedeutung zu Bewegung, von Bewegung zu Wirkung.

Aktivierung ist genau dieser Übersetzungsprozess.

4. Was Aktivierung eigentlich bedeutet

Aktivierung ist kein zusätzliches Massnahmenpaket.
Kein weiterer Change-Prozess.
Kein weiteres Kommunikationsformat.

Aktivierung beschreibt die Fähigkeit von Organisationen, Vorhaben so zu gestalten, dass sie in Bewegung kommen – und in Bewegung bleiben.

Sie zeigt sich dort, wo Relevanz greifbar wird, Energie entsteht, Komplexität reduziert wird und Verbindung dort wächst, wo zuvor Silos dominierten.

Wo Konsequenz wichtiger ist als Aktionismus, Entscheidungen am Wert ausgerichtet sind und Führung glaubwürdig wirkt.

Kurz: Aktivierung übersetzt Absicht in Handlungsfähigkeit.

5. Was Aktivierung in der Praxis verändert

Gelingt Aktivierung, verändert sich nicht der Anspruch – sondern die Qualität der Umsetzung.

Vorhaben werden:

  • klarer, weil Bedeutung Orientierung gibt

  • schneller, weil erste Impulse Bewegung auslösen

  • robuster, weil Konsequenz Momentum schafft

  • wirksamer, weil Verbindung Resonanz erzeugt

  • nachhaltiger, weil Wertorientierung Fokus hält

  • glaubwürdiger, weil Haltung spürbar wird

Aktivierung reduziert Reibung, Unsicherheit und Leerlauf – und erhöht Umsetzungsstärke, Verantwortung und Wirkung. Sie ist keine Zusatzarbeit. Sie ist die Voraussetzung dafür, dass Arbeit Wirkung entfalten kann.

6. Warum BUSINESS ACTIVATION heute unverzichtbar ist

In einer Arbeitswelt, die komplexer, schneller und fragmentierter wird, entscheidet nicht Planung über Fortschritt, sondern Aktivierung. Organisationen müssen heute nicht nur gute Vorhaben entwickeln, sondern sie auch dauerhaft in Bewegung halten. BUSINESS ACTIVATION wird damit zur Schlüsselkompetenz: als Arbeitsweise und Haltung, die Orientierung schafft, Energie bündelt und Umsetzung auch unter Druck ermöglicht.

Darum starte ich diese Blogserie

Mit diesem Artikel beginnt eine 7-teilige Serie, die die zentralen Prinzipien von BUSINESS ACTIVATION vertieft:

  1. Aktivierung beginnt mit Bedeutung

  2. Energie entsteht durch erste Impulse

  3. Klarheit ist der stärkste Hebel

  4. Wirkung braucht Verbindung

  5. Momentum entsteht durch Konsequenz

  6. Aktivierung ist kein Selbstzweck

  7. Haltung schlägt Taktik

Jedes Prinzip ist eine eigene Kompetenz – doch erst im Zusammenspiel werden sie wirksam.

Strategien können auf Papier existieren.
Transformationen können geplant werden.
Kommunikation kann stattfinden.

Umsetzung entsteht erst durch Aktivierung.

Business Activation entfacht Bewegung, wo Vorhaben an Fahrt verlieren.